MINDFUL MONDAY (76) von Reto Weishaupt

Ein Praxisbericht zum Thema wie wir es schaffen können dranzubleiben mit Meditieren. Rebekka Christen hat für ihren Praxiskurs an der Universität Fribourg einen Artikel geschrieben „Zwischen rastlosen Gedanken und einnehmender Ruhe“ mit freundlicher Beteiligung von MINDFULMIND.

Selbsterfahrung

Achtsamkeit verspricht mehr Gelassenheit und Freude. Das wollte Rebekka Christen mithilfe von Meditation selbst erfahren. Nichts geht über die Erfahrung. Man muss es tun. Selber erleben und wahrnehmen, wie es ist, regelmässig für kurze Zeit bewusst innezuhalten und hinzuhorchen, was in unserem Geist gerade so vorgeht.

„Ich öffne die Augen und blicke in die zufriedenen und entspannten Gesichter der anderen. Zufrieden und entspannt – das kann ich von mir nicht behaupten. Doch ich will mich nicht entmutigen lassen. Denn ich weiss: Durch einmaliges Meditieren wird man nicht gleich grundlegend achtsamer. Wie bei so vielem zählt die Regelmässigkeit.“
– Rebekka Christen

„Es gibt unzählige informelle Achtsamkeitsübungen, bei denen wir zwischen und während den alltäglichen Tätigkeiten unsere Achtsamkeitspraxis üben und unser Bewusstsein schulen. Das kann etwa bewusstes, achtsames Essen oder Zähneputzen sein.“
– Reto Weishaupt

„Gibt es Momente, in denen es zu warten gilt, zücke ich nicht mein Smartphone, sondern achte auf meinen Atem und beobachte die Umgebung. Tatsächlich fühle ich mich durch solch kurze Übungen ruhiger. Darauffolgende Situationen, die mich normalerweise unweigerlich in Alarmzustand versetzt hätten, gehe ich gelassener an. Dank dieser Gelassenheit gelingt mir auch das tägliche Meditieren von Mal zu Mal besser.“
Rebekka Christen

Dranbleiben

Fürs Dranbleiben an der regelmässigen Meditationspraxis bietet MINDFULMIND verschiedene Möglichkeiten als Unterstützung:

Schenk dir selbst Momente der Ruhe und Selbstfürsorge in deinem Alltag.
Man muss es tun, um die Wirkung zu erfahren.