MINDFUL MONDAY (88) von Reto Weishaupt

Du hast noch kein Buch für die ruhigeren Tage? Vielleicht gefällt dir das Buch „Christina – Zwillinge als Licht geboren“. Es erscheint in seinem zweiten Jahr nach Publikation bereits in der 6. Auflage. Kein Wunder, denn es fasziniert, was Bernadette von Dreien, die Mutter von Christina von Dreien, über Ihre Tochter zu berichten weiss.

„Im Alter von zehn Jahren las sie pro Woche mindestens fünf dicke Bücher.
– Bernadette von Dreien über Christina

Christina

Christina ist eine 17-jährige junge Frau aus dem Toggenburg. Sie wurde nach eigenen Angaben mit einem stark erweiterten Bewusstsein und einer multidimensionalen Wahrnehmung geboren. Sie befasst sich bereits in jungen Jahren mit Quantenphysik, Neuropsychologie und Spiritualität. Sie verblüfft als Teenager mit ihrem Wissen in Ethik, Weisheit (Verbindung von Liebe und Intelligenz) und innerem Frieden. Christina ist eine bemerkenswerte Erscheinung der neu aufkommenden „Generation A“ (A steht für Awareness, auf deutsch Bewusstsein).

„In meiner Auffassung gibt es nur eine einzige Liebe. Liebe ist Liebe, und sie ist grenzenlos, bedingungslos, ohne Ende und ohne Unterscheidung. Liebe ist das, was im Universum unbegrenzt vorhanden ist, eine Ursubstanz, die die Basis von allem ist, was ist.“ – Christina von Dreien

Das Buch

Das Buch ist eine bemerkenswerte Beschreibung der ersten 16 Jahre von Christina (geschrieben von der Mutter). Immer wieder staune ich über die Fähigkeiten dieses Mädchens, die im Buch geschildert werden. Manche Passagen sind kaum zu glauben und Zweifel kommen in mir auf. Stimmt das wirklich, kann sie mit Steinen kommunizieren und sich von Licht ernähren? Ich möchte es glauben und lese weiter. Beweise gibt es keine, aber das Buch schenkt Zuversicht und Kraft weiterhin an das Licht, an das Gute in uns allen, zu glauben und entsprechend bewusst und positiv seine Gedanken und Handlungen im Leben auszurichten.

„Alle Menschen sind Licht, sie haben es nur vergessen.“ – Christina von Dreien

Die Kritik

Diverse Zeitungen haben bereits kritisch über Christina und vor allem über Bernadette Meier (von Dreien ist ihr Pseudonym/Künstlername) berichtet. Es sind sind dies das St. Galler Tagblatt am 04.05.2018 und am 12.09.2018 sowie die BernerZeitung und der Bund (Berichte sind online nur mit Abo lesbar). Anfang des Jahres hatte bereits der pensionierte Sektenexperte Hugo Stamm auf watson.ch seine nicht gerade positive Meinung Kund getan.

„Menschen können lernen, auf Negatives und Destruktives nicht mit Wut oder Gewalt zu reagieren, sondern mit Liebe. Dann werden sie sowohl sich selbst als auch den Tätern in ihrer Vergangenheit verzeihen und beginnen, allem mit Liebe zu begegnen.“ – Christina von Dreien

Man kann von Bernadette halten was man will und man kann glauben, dass Christina solche übersinnlichen Fähigkeiten besitzt oder nicht. Sicher ist, die beiden üben berechtigte Systemkritik (Medizin, Schule, Wirtschaft, Politik) und zeichnen ein hoffnungsvolles Weltbild der Zukunft. Und sie ermutigen Liebe, Vertrauen, Dankbarkeit und Akzeptanz zu kultivieren.

Ich wünsche euch allen ein geruhsames Fest der Liebe!